Thermometer

Ein meteorologisches Instrument, das die Lufttemperatur misst. Es gibt verschiedene Typen, die alle auf der Veränderung einer physikalischen Eigenschaft beruhen, die bestimmte Stoffe im thermischen Gleichgewicht mit der Luft erfahren, wenn sich der thermodynamische Zustand der Luft ändert. Herkömmliche Thermometer enthalten eine Flüssigkeit (Quecksilber oder Alkohol) in einem gläsernen Kapillarrohr, das mit einem kleinen Vorratsbehälter oder Kolben verbunden ist. Schwankungen der Lufttemperatur bewirken, dass sich die Flüssigkeit ausdehnt oder zusammenzieht, wodurch die Flüssigkeit im Rohr entsprechend steigt oder fällt. Dank der eingravierten Skala kann eine direkte Ablesung der Gradzahl vorgenommen werden, die die den Instrument umgebende Lufttemperatur erreicht hat. In Wetterwarten gibt es eine große Vielfalt an Thermometern, von denen einige – wie Maximum- und Minimumthermometer oder die Bestandteile des Psychrometers (Trocken- und Feuchtkugelthermometer) – für bestimmte Zwecke verwendet werden. Die Verwendung des Quecksilberthermometers ist auf Regionen beschränkt, in denen keine extreme Kälte herrscht, da diese Flüssigkeit unterhalb von –38,8 °C zu gefrieren beginnt und es auf der Erde Orte gibt, an denen die Luft relativ häufig eine niedrigere Temperatur aufweist. Um dieses Problem zu lösen, werden in Wetterwarten der kältesten Regionen Alkoholthermometer verwendet. Diese enthalten üblicherweise Ethanol (Ethylalkohol), dessen Gefrierpunkt bei –114 °C liegt. Neben Quecksilber- und Alkoholthermometern werden auch andere wie das Bimetallthermometer, das Widerstandsthermometer oder digitale Thermometer verwendet, die Sensoren enthalten, die auf denselben Prinzipien wie einige der genannten beruhen und die dank einer elektronischen Schaltung Temperaturschwankungen in ein Signal umwandeln, das als Ziffern auf einem Flüssigkristallbildschirm angezeigt werden kann.

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