Venturi-Effekt

Ein bekanntes strömungsmechanisches Phänomen, das 1797 von dem italienischen Physiker Giovanni Battista Venturi (1746-1822) bekannt gemacht wurde und in der Druckabnahme einer Flüssigkeit oder eines Gases besteht, die durch eine Leitung strömen, wenn diese sich verengt, als Folge der dadurch erhöhten Geschwindigkeit, die das Fluid annimmt. In der Atmosphäre zeigt sich der Venturi-Effekt deutlich sowohl an Gebirgspässen und -gipfeln als auch in engen Geländeabschnitten (Meerenge, Schlucht, Tal...), wo die Strömungslinien konvergieren, mit dem daraus resultierenden lokalen Druckabfall und der Zunahme von Windgeschwindigkeit und Böigkeit.